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Symposium Aufbauende Landwirtschaft


Veranstalter: Schloss Tempelhof e.V.

Die Natur - eine aufbauende Kraft

Der Natur wohnt eine beeindruckende Kraft inne: die der Entwicklung hin zu immer größerer Differenzierung, zu mehr Vielfalt und Fülle, zu höherer Fruchtbarkeit - eine Kraft des Aufbaus.

Anbau zwischen Aufbau und Raubbau

Vor etwa 10‘000 Jahren begannen die Menschen mit der Landwirtschaft – und damit begann eine Geschichte des wiederholten Aufbaus und Zusammenbruchs vieler großer Zivilisationen. Der Verlust der wertvollen Oberschicht - Stichwort Bodenerosion - spielte beim Niedergang dieser Kulturen fast immer eine entscheidende Rolle. Heutzutage kommen Probleme hinzu wie Nitrate im Grundwasser, Verlust der Artenvielfalt, Verlust an genetischer Vielfalt bei unseren Kulturpflanzen oder eine hohe Nutzung und Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen. Die in der Natur innewohnenden Kräfte zum Aufbau von Ressourcen (Boden, Biomasse, Vielfalt) haben wir in der Landwirtschaft noch nicht genügend verstehen und einsetzen gelernt; im Gegenteil, wir haben viele Ressourcen gestört und übernutzt.

Nachhaltig ist nicht genug

Um die großen Verluste an Boden, Vegetation und Biodiversität wieder auszugleichen und gestörte Kreisläufe (Stickstoff, Phosphor, Kohlenstoff, Wasser) wieder zu schließen, muss man mehr nachwachsen lassen als man verbraucht. Einfach nur erhalten reicht nicht. Am besten, man verbraucht gleichzeitig weniger und lässt mehr nachwachsen. Die Belastungen von Umwelt und Menschen reduzieren sich dadurch, die Natur kann sich entfalten. So kann sich eine aufbauende Landwirtschaft entwickeln.

Aufbauende Landwirtschaft

Aufbauende Landwirtschaft ist die Kunst, Nahrungsmittel zu produzieren und dabei gleichzeitig die natürlichen Ressourcen wieder aufzubauen, die Böden zu verbessern und zu beleben, Wasser zurückzuhalten, Tieren Lebensraum zu bieten und vieles mehr. Aufbauende Landwirtschaft heißt, dass wir uns an der aufbauenden Kraft der Natur orientieren und in Partnerschaft mit ihr Landbaupraktiken entwickeln, um zukünftigen Generationen Lebensgrundlagen in aller Vielfalt und Fülle zu schaffen, die ihnen eine freie Entfaltung ermöglicht.
Wie das gehen kann, ist das Thema dieses Symposiums.

Treffpunkt innovativer Praktiker

Im Fokus stehen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland und Österreich, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen. Referenten wie Franz Brunner, Andrea Beste, Christoph Felgentreu, Jochen Hartmann, Josef Smarda und einige andere geben einen Ein- und Überblick über zukunftsfähige Landwirtschaftstechniken wie z.B. pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung, Untersaaten und Direktsaat, Mischkulturen und Zwischenfrüchte. Auch Themen wie Rotte-Steuerung, Kompostierung und Mulchen, Agroforstwirtschaft, Weide- und Wassermanagement werden in Vorträgen, Impulsreferaten und offenen Runden diskutiert.
Themen werden sein:
  • Mischkulturen, Untersaaten, Zwischenfrüchte
  • pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung, Direktsaat, Kompostierung und Mulch
  • Mobile Hühnerhaltung, Holistisches Weidemanagement
  • Humus- und Bodenaufbau, Kompostierung, Agroforstwirtschaft
  • Mulchen im Gewächshaus und im Freiland
  • Zusammenhänge von Boden- und menschlicher Gesundheit
  • Genuss-Perspektive
Mit Hofrundgang, Vorträgen, Kurzreferaten, einer Podiumsdiskussion und vielfältigen kleinen Arbeitsgruppen wollen wir einen offenen Begegnungsraum schaffen für konventionelle und ökologische Bauern, Gärtnerinnen und andere interessierte Menschen. Das Symposium soll Verständnis für Zusammenhänge und Lösungen vermitteln und verbreiten. Es soll dazu anregen, Abhängigkeiten zu verringern und in Partnerschaft mit Menschen und Natur neue Wege einzuschlagen. Alles zum Symposium: www.aufbauende-landwirtschaft.de Das Zielpublikum sind Praktiker - Landwirte und Gärtner - wie auch Menschen, die eng in diesem Themenbereich einer Aufbauenden Landwirtschaft arbeiten.

Ihre Referenten

Stefan Schwarzer

 Stefan Schwarzer Physischer Geograf und Permakultur-Designer, arbeitet für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) in Genf, Autor "Die Humusrevolution: Wie wir den Boden heilen, das Klima retten und die Ernährungswende schaffen" mit Ute Scheub. Hauptfokus ist die Umgestaltung der Landwirtschaft.

Anmeldung und Teilnahmegebühren

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  • Ab 18 Jahren zwischen 200 Euro und 290 Euro
Übernachtung inkl. Verpflegung Unser Gästehaus ist ein schöner Altbau mit hohen Räumen und großen Fenstern mit Blick auf die Felder oder den Schloss-Innenhof. Zur Auswahl stehen 50 Betten in Einzel-, Doppel- und Mehrbettzimmern in individuell eingerichteten Zimmern. Gemeinschaftsbäder und Toiletten sind auf jeder Etage, in einigen Zimmern sind Waschbecken vorhanden. Drei weitere Zimmer befinden sich im angrenzenden Fachwerkhaus. Bettzeug und Handtücher werden gestellt (außer im Schlafsaal und im Campingbereich).

Haustiere können, aus Rücksicht auf Gäste, die an Allergien leiden, leider nicht mitgebracht werden.

Wir bieten unseren Seminargästen vegetarische, saisonale Gerichte, liebevoll zubereitet von unserem Küchenteam. Die Lebensmittel stammen überwiegend aus unserer eigenen solidarischen Landwirtschaft, mit viel Handarbeit und Boden schonend produziert, hochwertig und garantiert frisch. Darüber hinaus kaufen wir biologisch und möglichst regional, bzw. aus fairem Handel ein. Unser Küchenteam verarbeitet die Lebensmittel zu eigenen Brotaufstrichen und Pestos. Das Brot wird überwiegend selbst gebacken.

Die Vollverpflegung beinhaltet Frühstück, Mittagessen und Abendessen, sowie Pausensnacks (frisches Obst und Gebäck, Wasser, Tee und Kaffee).

Besondere Diätwünsche (z.B. vegan, glutenfrei, laktosefrei)  können wir auf Wunsch zu einem kleinen Aufpreis (5€/ Tag) erfüllen. Bitte tragen Sie Ihren Wunsch entsprechend bei der Anmeldung ein.

Wenn nichts anderes vereinbart ist, sind die üblichen Zeiten für Frühstück von 8.00 - 9.00 Uhr, Mittagessen 12.30 - 13.30 Uhr (sonntags 13.00 - 14.00 Uhr), Abendessen 18:30 - 19.30 Uhr.

Die untenstehenden Preise beziehen sich jeweils auf Unterkunft und Verpflegung für den gesamten Veranstaltungszeitraum.

Die Kategorie "Übernachtung außerhalb" beinhaltet die Vollpension inkl. Gästepauschale für die Infrastrukturnutzung. Eine Unterkunft muss selbständig außerhalb gebucht werden.
 

Name & Adresse
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Tag.Monat.Jahr (z.B. 23.03.1976)
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Teilnehmer

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Weitere Erwachsene
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